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Wolfgang Abendroth

Politik – Geschichte – Arbeiterbewegung

Kategorie

Gewerkschaftsbewegung

Kampf um die Betriebe – Frühe Bundesrepublik (Teil 1)

Geschichte der Betriebsverfassung – Teil 4

Im vierten Teil seines Seminars widmet sich Wolfgang Abendroth der frühen Bundesrepublik: Anfang der 1950er Jahre verlor die Gewerkschaftsbewegung zwei für die Geschichte der Bundesrepublik zentrale Kämpfe – den Kampf um das Betriebsverfassungsgesetz und den Kampf um das politische Streikrecht. Mit diesen Niederlagen waren endgültig alle sozialistischen Umbaupläne der Nachkriegszeit erledigt. Die Wirtschaftsverfassung der Bundesrepublik war endgültig zementiert. Die Entscheidung war aber bereits in der Periode zuvor gefallen (siehe Teil 3).

Weiterlesen „Kampf um die Betriebe – Frühe Bundesrepublik (Teil 1)“

Kampf um die Betriebe – Wiederherstellung der Gewerkschaftsbewegung nach dem Dritten Reich

Geschichte der Betriebsverfassung – Teil 3

Wolfgang Abendroth widmet sich in diesem Abschnitt seines Seminars zur Geschichte der Betriebsverfassung der Wiederherstellung der Gewerkschaftsbewegung und des Betriebsverfassungsrechts in den politischen Schranken der Besatzungsmächte nach 1945.

Weiterlesen „Kampf um die Betriebe – Wiederherstellung der Gewerkschaftsbewegung nach dem Dritten Reich“

Kampf um die Betriebe – Weimarer Republik und Drittes Reich

Geschichte der Betriebsverfassung – Teil 2

Im zweiten Teil seines Seminars schildert Wolfgang Abendroth die Entwicklung des Kampfes um innerbetriebliche Rechte und Kontrolle von Betrieben von der Zeit der deutschen Revolution 1918 bis zum Ende der faschistischen Diktatur 1945. Weiterlesen „Kampf um die Betriebe – Weimarer Republik und Drittes Reich“

Kampf um die Betriebe – Die Zeit vom Deutschen Kaiserreich bis zur Weimarer Republik.

Geschichte der Betriebsverfassung – Teil 1

In diesem Seminar aus dem Jahr 1977 lenkt Wolfgang Abendroth den Blick auf den Kampf der Arbeiterbewegung um innerbetriebliche Rechte, um Mitbestimmung und Kontrolle von Betrieben.

Wie immer präsentiert Abendroth keine Geschichte, in der sich der soziale Fortschritt automatisch Bahn bricht. Vielmehr führt er durch eine Geschichte permanenter Kämpfe, sich wandelnder Kampfbedingungen und Widersprüche.

Wir publizieren hier einzigartige Filmdokumente mit Wolfgang Abendroth. Sie wurden aus technischen Gründen in sechs Teile geschnitten. Die Filme sind jedoch ungekürzt.
Zur besseren Orientierung haben wir die wesentlichen Inhalte mit Positionsangaben im Video zusammengefasst. Weiterlesen „Kampf um die Betriebe – Die Zeit vom Deutschen Kaiserreich bis zur Weimarer Republik.“

Diskussion und Integration statt Spaltung von Gewerkschaften

Marxistische Gewerkschaftstheorie 9: In der Abschlussdiskussion appelliert Abendroth noch einmal dafür, jeder Spaltung von Gewerkschaften entgegenzutreten.

Die letzte Diskussion des Seminars zur marxistischen Gewerkschaftstheorie schließt noch einmal an das Thema Gewerkschaft und Partei an. Ausgangspunkt war hier die Frage nach dem Umgang mit der damals sehr präsenten DKP. Aber auch christlich-demokratische Gewerkschafter wurden von links kritisch beäugt.

Abendroth macht seinen Standpunkt klar: Solange man als CDU-Mitglied Gewerkschaftler bleibt und seine Hauptfunktion als Gewerkschaftler sieht, solle man nicht willkürlich aus dem politischen Leben ausscheiden oder deshalb verketzert werden. Es gäbe natürlich immer Gewerkschafter, die als „Torpedos“ ihrer Parteien funktionierten, wogegen man sich innerhalb der Gewerkschaften wehren müsse. Aber man solle niemanden allein aufgrund seiner Parteimitgliedschaft verketzern und ihm verbieten, Gewerkschaftsfunktionen zu übernehmen.

Weiterlesen „Diskussion und Integration statt Spaltung von Gewerkschaften“

Gewerkschaft und Partei

Marxistische Gewerkschaftstheorie 8: Parteien organisieren das politische Lernen, und parteipolitisch unabhängige Gewerkschaften den gemeinsamen Kampf – Wolfgang Abendroth erläutert, wie diese Aufgaben miteinander verschränkt sind.

Soll man sich als linke/r Gewerkschafter/in in einer etablierten Partei engagieren? Oder  braucht die Gewerkschaftsbewegung eine neue, sozialistische und klassenkämpferische Partei? Diese Frage bewegte in den 1970er und 1980er Jahren viele engagierte Gewerkschafter.

Wolfgang Abendroth nimmt in der Fragerunde des Seminars zur marxistischen Gewerkschaftstheorie Stellung und erörtert die unterschiedlichen Gesichtspunkte dieses Fragekomplexes.

Weiterlesen „Gewerkschaft und Partei“

Ökonomische Krisen und Bewusstseinsbildung

Marxistische Gewerkschaftstheorie 7: Wolfgang Abendroth erörtert, inwieweit ökonomische Krisen die Bewusstseinsbildung der Arbeiterklasse befördern.

In dieser Diskussionsrunde des Seminars zur marxistischen Gewerkschaftstheorie warnt Abendroth davor, politisch auf die Wirkung ökonomischer Krisen zu setzen und darauf zu hoffen, dass sich hieraus automatisch eine revolutionäre Situation ergibt, die in eine demokratische Gesellschaft führt.
Vielmehr hätten schwere ökonomische Krisen, ein ökonomischer Rückfall der Arbeiterklasse zunächst nur Katastrophenbewusstsein zur Folge. Und ein solches Katastrophenbewusstsein könne nach jeder Seite ausschlagen.

Weiterlesen „Ökonomische Krisen und Bewusstseinsbildung“

Einheitsgewerkschaft, Diskussionsfreiheit und Gewerkschaften im Sozialismus

Marxistische Gewerkschaftstheorie 6: Wolfgang Abendroth betont die Bedeutung von Einheitsgewerkschaften und die Notwendigkeit überparteilicher Diskussionen.

In der Diskussionsrunde des Seminars skizziert Abendroth sein Modell und seinen Anspruch an eine Gewerkschaftsbewegung:

„Habe ich eine breite Bewegung – die brauche ich – von der ich weiß, sie kann nur handeln, wann und wo sie einheitlich handeln will. Wo also das Bewusstsein der ungeheuren Majorität der Mitglieder soweit entwickelt ist, dass sie das einheitliche Handeln wollen. Und wo es gleichzeitig natürlich gleichzeitig mehrere miteinander streitende und diskutierende theoretischen Richtungen gibt, die in Fragen der Analyse und der wissenschaftlichen Einordnung divergieren, wird es immer so sein, dass jede der diskutierenden Richtungen davon überzeugt ist, ‚meine Auffassung ist richtig‘. Sonst könnte das Ganze überhaupt nicht funktionieren. Daher muss ich jedem die Freiheit lassen, seine Auffassung zu vertreten.“

Wer in Wirklichkeit recht hat, entscheide sich an der Praxis und am wirklichen geschichtlichen Verlauf.

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Tägliche Kämpfe und Transformation der Gesellschaft

Marxistische Gewerkschaftstheorie 5: Wolfgang Abendroth erläutert, dass eine Transformation der Gesellschaft voraussetzt, dass immer wieder Klassenkämpfe innerhalb des Systems geführt werden.

Im Seminar über marxistischen Gewerkschaftstheorie erklärt Abendroth, dass alle gegenwärtigen Kämpfe immer nur Kämpfe innerhalb des bestehenden Systems sein können und noch keine Kämpfe um seine unmittelbare Transformation sind. Aber:

„Führe ich diese Kämpfe innerhalb des Systems nicht zur möglichsten Erweiterung des Spielraums der Arbeiterklasse, kann ich den Kampf um seine unmittelbare Transformation des Systems, der auf mich zukommt, nicht führen.“

Weiterlesen „Tägliche Kämpfe und Transformation der Gesellschaft“

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