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Wolfgang Abendroth

Politik – Geschichte – Arbeiterbewegung

Die französische Julirevolution 1830

Wie sich die Philosophie und der Rechtsstaat über Klassenkämpfe und Klassenkompromisse weiterentwickelten.

Abendroth beschäftigt sich mit der Zeit der Restauration der Bourbonen in Frankreich (1814 – 1830). Mit der Restauration wurde die Königsherrschaft in Frankreich wiederhergestellt und eine neue Phase politischer Repression eingeleitet.
Trotzdem blieben gewisse Zugeständnisse an die Periode der Französischen Revolution erhalten: Ansätze einer „systematisierten Verrechtsstaatlichung“ wie der Code Napoleon, ein vom Adel beherrschtes Parlament, in dem aber zumindest offen diskutiert werden konnte.

Doch Abendroth interessiert sich vielmehr für die nun folgenden Klassenauseinandersetzungen. Aus der ökonomischen Krise von 1825 wuchs in der französischen Bourgeoisie, vor allem im Bankkapital, eine Opposition gegen die Krone.

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Robert Owen, Unionismus und Genossenschaften

Bewegungen wirken langfristig, wenn nach Niederlagen historische Teilerfolge erhalten bleiben. 

Wolfgang Abendroth schildert, wie sich aus den Erfahrungen der erfolglosen Maschinenstürmerei langsam und sehr widersprüchlich eine rationalere Reaktion in der aufkommenden industriellen englischen Arbeiterklasse entwickelt.
Aus der Tendenz zu einem rationalerem und längerfristige Interessen verfolgenden Denken geht vor allem die Chartistenbewegung und der Unionismus hervor – die ersten gewerkschaftlichen Organisationen. Parallel dazu entsteht die Genossenschaftsbewegung.

Abendroth greift mit Robert Owen eine zentrale Figur der englischen Arbeiterbewegung heraus. In Owen, so Abendroth, verbanden sich sowohl Elemente des Unionismus als auch Elemente des genossenschaftlichen Denkens.

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