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Wolfgang Abendroth

Politik – Geschichte – Arbeiterbewegung

Schlagwort

Bürokratie

Tägliche Kämpfe und Transformation der Gesellschaft

Marxistische Gewerkschaftstheorie 5: Wolfgang Abendroth erläutert, dass eine Transformation der Gesellschaft voraussetzt, dass immer wieder Klassenkämpfe innerhalb des Systems geführt werden.

Im Seminar über marxistischen Gewerkschaftstheorie erklärt Abendroth, dass alle gegenwärtigen Kämpfe immer nur Kämpfe innerhalb des bestehenden Systems sein können und noch keine Kämpfe um seine unmittelbare Transformation sind. Aber:

„Führe ich diese Kämpfe innerhalb des Systems nicht zur möglichsten Erweiterung des Spielraums der Arbeiterklasse, kann ich den Kampf um seine unmittelbare Transformation des Systems, der auf mich zukommt, nicht führen.“

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Die blinden Flecken von Bürokratie und ökonomischer Wissenschaft

Die Veränderung eines Staatsapparats setzt voraus, sich mit der Sozialisation und den Strukturen in Verwaltungen zu beschäftigen.

Emanzipationsbewegungen treffen oft auf vehementen Widerstand in Staats- und Wissenschaftsapparaten. Abendroth widmet sich in seiner Vorlesung kurz der Frage, warum fortgeschrittene Analysen wie die gesellschaftlichen Analysen von Marx und Engels oft in der Institutionenwelt nicht ankommen.

Nach einer Ausführung über die Interessen der deutschen Liberalen und ihrer Ablehnung der demokratischen Bewegungen von unten schwenkt er kurz zur Rolle der bürokratischen Eliten im Deutschen Bund, die Abendroth als Beispiel nimmt, um daraus eine verallgemeinerte polemische Kritik an dem begrenzten Denken von Bürokratien zu formulieren.

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