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Wolfgang Abendroth

Politik – Geschichte – Arbeiterbewegung

Schlagwort

Klassenbewusstsein

Ökonomisches und politisches Klassenbewusstsein

Marxistische Gewerkschaftstheorie 4: Man kann über Klassenkämpfe das Bewusstsein zu höheren Reifegraden und zu höheren politischen Forderungen führen.

Die Diskussion der Teilnehmer des Seminars zur marxistischen Gewerkschaftstheorie streift die Frage des Verhältnisses von Lohnkämpfen zu politischen Kämpfen.

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Gewerkschaften müssen Veränderungen erkämpfen

Marxistische Gewerkschaftstheorie 3: Abendroth sieht eine zentrale Aufgabe der Gewerkschaften darin, den Arbeitern bewusst zu machen, dass alles, was sie vom Gesetzgeber erhalten, durch ihren eigenen Kampf erstritten worden ist.

Mit Einführung der Sozialpartnerschaften in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts dachten viele Zeitgenossen Abendroths, dass Klassenkämpfe unnötig geworden waren. Die Arbeitsverhältnisse und Sozialleistungen schienen sich – zumindest in den entwickelten Ländern – aus einer Systemlogik heraus zu verbessern. Und in den Nachkriegsboomjahren erachteten viele die Krisenanfälligkeit des Kapitalismus für überwunden.

Abendroth hielt dies für eine gefährliche Einschätzung der Situation. In diesem Ausschnitt seines Seminars zur marxistischen Gewerkschaftstheorie führt er seine Bedenken aus.

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Gewerkschaftliches Klassenbewusstsein und Kampf um die Reduktion der Arbeitszeit

Marxistische Gewerkschaftstheorie 2: Wolfgang Abendroth entwickelt in diesem Beitrag den Unterschied zwischen gewerkschaftlichem und politischem Klassenbewusstsein. Er rekonstruiert aus den historischen Tendenzen des Kapitalismus die Notwendigkeit des Kampfes um die Reduktion der Arbeitszeit und wirft einen Blick auf die Folgen der Automatisierung.

Abendroth schließt in dieser Sequenz des Seminars zur marxistischen Gewerkschaftstheorie  zunächst noch einmal an seine vorherigen Aussagen an: Marx-Engelsche Gewerkschaftstheorie sei eine Theorie, die der Praxis gewerkschaftlicher Arbeit und der Konstituierung der Gewerkschaftsbewegung in der Phase des liberalen Kapitalismus eine Basis bieten will.  Und sie ziele von vornherein nicht darauf ab, bestimmte und genaue Rezepte ein für alle Mal und für jeden Ort dieser liberal-kapitalistischen Gesellschaftsordnung vorschreiben zu wollen.

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