Die Veränderung eines Staatsapparats setzt voraus, sich mit der Sozialisation und den Strukturen in Verwaltungen zu beschäftigen.

Emanzipationsbewegungen treffen oft auf vehementen Widerstand in Staats- und Wissenschaftsapparaten. Abendroth widmet sich in seiner Vorlesung kurz der Frage, warum fortgeschrittene Analysen wie die gesellschaftlichen Analysen von Marx und Engels oft in der Institutionenwelt nicht ankommen.

Nach einer Ausführung über die Interessen der deutschen Liberalen und ihrer Ablehnung der demokratischen Bewegungen von unten schwenkt er kurz zur Rolle der bürokratischen Eliten im Deutschen Bund, die Abendroth als Beispiel nimmt, um daraus eine verallgemeinerte polemische Kritik an dem begrenzten Denken von Bürokratien zu formulieren.

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